Brünierung
Schwarzfärbung durch Brünierung
Bei unterschiedlichen Anwendungen und der Herstellung von Metallprodukten ist es notwendig, eisenhaltige Metalle und legierte oder unlegierte Stähle schwarz zu färben. Eine dauerhafte Schwarzfärbung kann durch die Brünierung der jeweiligen Werkstücke geschehen. Dabei wird ein spezielles Tauchverfahren verwendet, wobei die Metalle in eine entsprechende Lösung getaucht werden und dabei brüniert werden. Je nach Art des Bades, in das die Werkstoffe getaucht werden, aber auch nach Art des jeweiligen Metalls können unterschiedliche Schwarztöne erzielt werden. Durch die gezielte Abstimmung der Lösung zum jeweiligen Metall kann die gewünschte Scharzfärbung erreicht werden. Weit verbreitet ist die Brünierung vor allem bei der Herstellung von Handfeuerwaffen.
Brünierung für Korrosionsschutz
Die Brünierung selbst ist nur bedingt als Korrossionsschutz für Metalle brauchbar. Denn der Korrosionsschutz ist nach der Brünierung nur eingeschränkt gegeben. Jedoch ist es möglich, die Oberflächen der Metallwerkstoffe nach dem Brüniervorgang einzuölen oder einzufetten. Durch den Einsatz spezieller Öle und Fette, die auf der Metalloberfläche aufgebracht werden, kann ein entsprechender Korrosionsschutz erzielt werden.
Brünierung im Tauchverfahren
Die Brünierung erfolgt in einem speziellen Tauchverfahren. Als Tauchbad wird eine spezielle, alkalisch-oxydierende Salzlösung verwendet. Dabei wird der jeweilige Werkstoff in der Regel mehrmals hintereinander in das Tauchbad eingelassen, bis die gewünschte Oberflächenbehandlung gegeben ist und der gewünschte Schwarzton auftritt. Denn die Salzlösung löst in Kombination mit dem Metall eine chemische Reaktion aus und sorgt dafür, dass die markante, schwarze Färbung entstehen kann. Dabei handelt es sich um eine spezielle hoch konzentrierte und siedende Salzlösung, die speziell bei der Brünierung verwendet wird und hier je nach Bedarf eingesetzt wird.

