DEWE-Brünofix feierte 100-jähriges Gründungsjubiläum!
Juli 2005: Schwabach / Rednitzhembach - Mit der Firma DEWE Brünofix beherbergt die Gemeinde Rednitzhembach seit 50 Jahren einen Betrieb, der sich in dieser Zeit zu einem der Marktführer seiner Nischenbranche entwickelt hat. Seit der Gründung des Unternehmens ist die Oberflächenbehandlung von Stahl und Eisen mittels Schwarzoxidieren (Brünieren) und Phosphatieren zwar das Zentrum der Leistungen von Brünofix geblieben. Seit Mitte der 80er Jahre plant, konstruiert und vertreibt Brünofix aber auch fortschrittliche Brünieranlagen mit Abwasseraufbereitung, liefert die dafür nötigen Chemikalien und kümmert sich als zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb schließlich auch um eine fachgerechte und umweltverträgliche Behandlung der Abfallstoffe.
Derzeit 18 Mitarbeiter, ein Großteil davon aus Rednitzhembach, sind derzeit bei Brünofix beschäftigt. Gemeinsam mit Ihnen haben am Samstag, 09.07.2005 in der Schwabacher Galerie Gaswerk Gesellschafter, Geschäftsführung und Bürgermeister Jürgen Spahl das 100-jährige Gründungsjubiläum des Unternehmens gefeiert. Der Rednitzhembacher Bürgermeister würdigte Brünofix dabei als Unternehmen, das sich technisch führend und gleichzeitig umweltbewusst gezeigt habe. Geschäftsführer Robert Wenk gab einen kurzen, aber umfassenden Überblick über die Entwicklung des Unternehmens. Wenk konzentrierte sich dabei auf die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, in der Brünofix Mitte der 50er Jahre von Nürnberg nach Rednitzhembach in das Amlerhaus umgesiedelt war.
Für die Zukunft ist das Unternehmen nach den Worten von Robert Wenk gut gerüstet. Die Hauptprodukte wurden analysiert und neuen Erfordernissen angepasst, so Wenk. Ein Qualitätssicherungssystem sei eingeführt und auch eine Zertifizierung nach ISO 9001 vorgenommen worden. Robert Wenk sah das Unternehmen deshalb den Anforderungen der Globalisierung gewachsen. Weltweit müssen neue Märkte erschlossen werden, sagte er. Dabei ist es unerlässlich, die Kunden persönlich zu beraten und zu betreuen.
Bereits 1966 war das Amlerhaus neben dem Rathaus zu klein geworden. Auf dem Grundstück am Pruppacher Weg, dem heutigen Firmensitz, fand man eine geeignete Fläche die groß genug war und dadurch auch langfristige Ausbaumöglichkeiten bot.
In den 70er Jahren wurde dort eifrig investiert. Lagerhallen, Bürogebäude und Abwasseraufbereitung machten es möglich, neue Absatzmärkte im westeuropäischen Ausland zu erschließen und zusätzliches Personal einzustellen.
Im Jahr 1980 wurde ein eigenes Labor errichtet. Die Chance zu Bau und Vertrieb zukunftsweisender abwasserfreier Brünieranlagen ergriff Brünofix ab Mitte der 80er Jahre, als neue Umweltgesetze Brünieranlagen ohne Abwasseraufbereitung verboten haben. Daraus entwickelte sich ein gut florierendes Anlagengeschäft.
Die 90er Jahre waren dann geprägt von innerbetrieblicher Modernisierung im Produktions- und Lagerbereich. Eine Neuordnung und Renovierung der Produktionsstätten und Lagerräume erforderte Investitionen von umgerechnet etwas mehr als einer halben Million Euro.
